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Münster, Archäologisches Museum der Universität  Magazin |
Vorderseite |
IMP [POST]VMVS AVG. Drapierte Panzerbüste des Postumus, n. r. mit Strahlenkrone |
Rückseite |
FIDES EQVIT // P. Fides, sitzt n. l. auf einem Hocker, in der vorgestreckten r. Hand hält sie eine Opferschale (Patera), die l. am Zepter. |
Datierung |
268 n. Chr. Römische Kaiserzeit  |
Nominal |
Doppeldenar (ANT)  Doppeldenar (ANT)Das von Kaiser Caracalla (Alleinherrschaft 211–217 n. Chr.) im Jahre 215 eingeführte neue Silbernominal im Wert von zwei Denaren. Entspricht im Gewicht zu Anfang anderthalb alten Denaren (ungefähr 5 g), unterliegt aber im Verlauf des 3. Jhs. n. Chr. einem zunehmenden Verlust an Gewicht und Feinheit. Äußeres Kennzeichen sind der Kaiserkopf mit der Strahlenkrone bzw. die Kaiserinnenbüste auf der Mondsichel auf der Vorderseite. Kaiser Aurelianus versucht 274 n. Chr. eine Reform des zwischenzeitlich zur Kupfermünze abgesunkenen Doppeldenares (auch Aurelianus genannt). Die dort in Erscheinung tretenden Wertkennzeichen XX I bzw. K A (20 zu 1) sind in ihrer Bedeutung noch umstritten (gleich 20 Sesterzen bzw. 5 Denare oder doch eher Hinweis auf Feingehalt (20 unedle Teile auf eines aus Silber)). Mit der Münzreform des Diocletianus endete die Geschichte des Doppeldenares. Die Bezeichnung „Antoninianus“ (abgeleitet vom offiziellen Namen des Caracalla) ist eine moderne Schöpfung in Ermangelung einer überlieferten antiken Bezeichnung.
Lit.: F. von Schrötter, Wörterbuch der Münzkunde (1930) 31. 36. |
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Bronze ; 2,71 g; 21 mm; 11 h |
Literatur |
RIC V,2 (Postumus) S. 368 Nr. 378 (260-269 n. Chr.); RIC V,4 (Gallic Empire) Nr. 442 (Emission 2, erste officina, etwa Anfang oder Mitte 268 n. Chr.). Ex Sammlung Apostolo Zeno: Kat I (1955) Nr. 2060 (u.a. dieses Stück); Tomassoni S. 233 Nr. 567 (dieses Stück). |
Abteilung |
Antike, Römische Kaiserzeit |
Vorbesitzer |
1.
Chorherrenstift St. Florian 1747 - 1955
 2.
Apostolo Zeno - 1747
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