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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Münster, Archäologisches Museum der Universität, ID2758. Aufnahme durch Robert Dylka.

Licinius
Inventarnummer: M 3381

Münzstand: Antike Herrscherprägung, Autorität: Licinius I. (um 265-325 n. Chr.)

Datierung: 317-320 n. Chr.

Land: Türkei
Münzstätte: Kyzikos (Asia)

Vorderseite: IMP LICI-NIVS P F AVG. Drapierte Panzerbüste des Licinius n. l., lorbeerbekränzt; in der r. Hand hält er ein Tuch (mappa), in der l. Globus und Zepter.
Rückseite: IOVI CONS-ERVATORI AVGG // SMK. Nackter Iupiter steht frontal, auf der vorgestreckten r. Hand hält er eine Victoria, die sich ihm zuwendet und ihn bekränzt, die l. hält er am Zepter. Links i. F. ein Kranz, rechts A.

Herstellung: geprägt

Münze, Bronze, 3,19 g, 20 mm, 11 h

Dargestellte/r:
Licinius I.

Literatur: RIC VII S. 644 (Cyzicus) Nr. 9.

Webportale:
http://numismatics.org/ocre/id/ric.7.cyz.9

Die mappa ist ein zusammengefaltetes Tuch, sie gehört zu den Amtsinsignen hoher Magistrate (und damit auch des Kaisers) in der Spätantike. Eigentlich handelt es sich um das Tuch, das der Veranstaltungsleiter, der ausrichtende Magistrat, in die Arena fallen lässt und mit dem das Rennen beginnt (daher auch "mappa circensis") - entsprechend heute dem "Startschuss". Die Ausführung auf spätantiken Münzen ist oftmals etwas schematisch und erinnert gelegentlich an einen Zweig mit drei Blättern

Fotograf Vorderseite: Robert Dylka
Fotograf Rückseite: Robert Dylka

Münster, Archäologisches Museum der Universität
Accession Zugangsart Zugang ungeklärt

Zitierweise für dieses Objekt: Digitales Münzkabinett der Universität Münster, M 3381

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